6. Young PR Pros meet-up: “New Work ist ein Mindset”

Für das sechste Young PR Pros meet-up hatten sich die Organisator:innen ein hohes Ziel gesetzt. Zum ersten Mal seit dem Start der Veranstaltungsreihe ließ die Corona-Pandemie-Lage es zu, verlässlich eine Präsenzveranstaltung zu planen, also wurde das direkt umgesetzt. Damit nicht genug: Das Event wurde auch hybrid angelegt. So nahmen insgesamt rund 50 Interessierte die Gelegenheit wahr, der Veranstaltung zum Thema “New Work in der Unternehmenskommunikation/PR” zu folgen. Entweder bequem im Stream oder in bester Gesellschaft vor Ort.

Die Teilnehmenden vor Ort in Hamburg hatten den Vorteil, vom ersten Moment an auch physisch in das Thema einzutauchen: Mit dem House of New Work der New-Work-Beratung Blackboat wurde ein ideal passender Raum-Partner für die Veranstaltung gefunden. Mit seinen modularen Arbeitsplätzen, der offenen Gestaltung, den Design-Meetingboxen und vielem mehr wird das moderne Gebäude seinem Namen mehr als gerecht. So konnten die Teilnehmenden den Referent:innen unmittelbar aus dem “Wohnzimmer” der Fachexperten:innen zuhören.

Zuhören ist das Motto der internen Kommunikation

Sina Reintjes machte den Anfang und berichtete von ihrer Arbeit für die New Work SE. Sie war bis Januar als Manager Corporate Communications für die interne Kommunikation des Unternehmens verantwortlich. Seit Februar ist sie jetzt als Senior Manager Internal Communications & Corporate Culture bei der Arbeitnehmer:innen-Plattform kununu mit ähnlichen Themen befasst.

Für Reintjes stehen im Rahmen von New Work die Arbeitnehmer:innen im Mittelpunkt. Nehme der Arbeitgeber das ernst, so würde für die interne Kommunikation vor allem wichtig, zu verstehen, welche Bedürfnisse die Mitarbeitenden haben. Austauschformate und Mitarbeitendenumfragen werden so zu zentralen Instrumenten. Wichtig sei dabei aber auch: Die Art zu kommunizieren müsse zur Unternehmenskultur passen. Weder für New Work noch für die begleitende Kommunikation gäbe es ein “One size fits all”-Modell, das sich universell anwenden ließe.

Auf Kommunikation, Kommunikation und Kommunikation
kommt es an

Alexander Karl berichtete dann zu seinen Erfahrungen aus einer etwas anderen Perspektive. Karl ist Attention Lead bei der remote arbeitenden Kommunikationsberatung hypr, die sich vornehmlich externer Kommunikation für ambitionierte Vordenker:innen aus Start-ups und (Digital-)Unternehmen verschrieben hat.

Dafür habe man früh New Work als passendes Modell erkannt, um durch individuelle Arbeitssettings die besten Mitarbeitenden aus ganz Deutschland zu erhalten und zusätzlich zu Höchstleistungen zu motivieren, beschreibt er. Für seine Arbeit stellt sich New Work als win-win-win dar: für die Kund:innen, die Mitarbeitenden und die Agentur selbst. Zumindest, sofern alle Mitarbeitenden ihre Arbeit mit dem richtigen Mindset und einer von allen geteilten Bereitschaft für Leistung angingen. Im Alltag komme es dabei vor allem darauf an, zu kommunizieren, zu kommunizieren und nochmal zu kommunizieren – nur so bekomme man alle Beteiligten informiert, fokussiert und abgeholt.

Darin ist er sich mit Sina Reintjes einig, wie sich in einem anschließenden kurzen Austausch zeigte. Moderiert von Mit-Organisatorin und KnotenPunkt-Mitglied Charlotte Nölle hatten beide Speaker:innen noch eine ganze Reihe an Fragen zu beantworten, bevor die Veranstaltung am Freitagabend online ihr Ende nahm. Im House of New Work gab es abschließend noch die Gelegenheit, andere Teilnehmende kennenzulernen und in den Austausch zu kommen. Spannend für alle, schließlich war es auch für das Organisationsteam das erste Treffen in Person.

Mit diesem erfolgreichen Event im Rücken steht fest, dass das sechste Treffen nicht das letzte gewesen sein soll. Nach mittlerweile etablierter Tradition ist im Herbst mit dem nächsten Young PR Pros meet-up zu rechnen.


Der Text wurde verfasst von Tim Hinz, Mitglied des DPRG-Vorstands der Landesgruppe Norddeutschland.

Ein Rückblick zu vergangenen Young PR Pros meet ups findet ihr hier.

 

 

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